Hintergrund Rena
 
 

Eine Wertschöpfungskette für die Zukunft

Success Story am Beispiel der RENA GmbH

Die RENA GmbH stellt Anlagen für die nasschemische Bearbeitung von Wafern, Solarzellen und Leiterplatten her und setzt mit ihren technischen Lösungen weltweit Maßstäbe in der Prozesstechnologie für nasschemische Anwendungen. In den letzten Jahren erwirtschaftete die RENA GmbH eine außerordentliche Umsatzsteigerung von ca. 35 Millionen € in 2005 bis auf ca. 200 Millionen € in 2008.

Das Ziel: Ausbau der Marktführerschaft mit neuen Strukturen

Als Basis für das weiterhin geplante überproportionale Unternehmenswachstum wurde es für die RENA GmbH notwendig, neue Strukturen aufzubauen. Durch diesen Schritt sollte die ökonomische Situation des Unternehmens weiter gefestigt werden.

Eine hohe Serviceleistung zum Markt musste operativ durch Best-in-Class-Lieferfähigkeit und -Liefertreue zum Kunden erzielt werden. Die Sicherstellung der Material- und Kapazitätsverfügbarkeit bei gleichzeitig hoher Produktivität war ein zentrales Thema des Projektes. Parallel dazu sollten der Integrationsgrad des bestehenden ERP-Systems durch die Schaffung der operativen und systemtechnischen Voraussetzungen sowie die Abbildung der Soll-Prozesse und –Funktionalitäten verbessert und seine effiziente Nutzung ermöglicht werden.

Zur Erreichung dieser Unternehmensziele wurde die STREMLER AG mit der Ausarbeitung und Realisierung eines zukunftsweisenden Supply Chain-Konzeptes beauftragt.

Wettbewerbsvorteile durch signifikant verkürzte Lieferzeiten und hohe Termintreue

An allen Standorten wurden entscheidende Prozessverbesserungen erarbeitet und die verabschiedeten Strukturen erfolgreich umgesetzt. Durch operative Maßnahmen und Anpassung der ERP-Prozesse konnte das rasante Unternehmenswachstum realisiert und gleichzeitig wesentliche Kennzahlen verbessert werden. Durch diese Schritte wurde auch die Basis für ein RENA-Produktionssystem gelegt.

Die wichtigsten Ergebnisse der Umsetzung waren:

  • Optimierung der Liefertreue zum Kunden
  • Erhöhung der Materialverfügbarkeit
  • Signifikante Senkung der Bestände im hohen zweistelligen Bereich
  • Markante Senkung der Herstellkosten
  • Reduzierung der Durchlaufzeiten um mehr als die Hälfte
  • Reduzierung der Lieferzeiten zum Kunden / Markt für ausgewählte Anlagetypen um mehrere Wochen 

Eine zentrale Voraussetzung für den Erfolg war es, klare Vereinbarungen zwischen Vertrieb und Produktion hinsichtlich Lieferzusagen zum Markt zu treffen sowie die Definition interner Lieferzeiten je Produktapplikation zu erarbeiten. Die Transparenz in der Bestimmung von Lieferterminen wurde verbessert, interne und externe Prozesse entlang der Wertschöpfungskette stabilisiert.

Die signifikante Steigerung der Liefertermintreue der Lieferanten, die Sicherstellung erforderlicher externer Kapazitäten sowie eine verbesserte Bestandstransparenz und Datenqualität entlang der gesamten Wertschöpfungskette, steigerten die Materialverfügbarkeit. Zusätzlich wurde ein neues dispositionsrelevantes Lager installiert und ein zukunftsweisendes Materialbewirtschaftungskonzept realisiert.

Durch die Einführung eines kennzahlenbasierten Führungssystems wurde die neue Supply Chain-Konzeption im Unternehmen nachhaltig verankert.

Ein Supply Chain-Konzept für die Zukunft

Die signifikante Senkung der durchschnittlichen Lieferzeiten bedeutet für die RENA GmbH einen wichtigen Wettbewerbsvorteil. Darüber hinaus ermöglichen die installierten Planungs- und Steuerungsinstrumente eine flexible Anpassung der Leistung an zukünftige Marktschwankungen. Bemerkenswert ist, dass die gemeinsam umgesetzten Maßnahmen auch nach Projektabschluss im Unternehmen eine Dynamik ausgelöst haben, die weiter wirkt. So ist die RENA GmbH optimistisch, die Senkung der Lieferzeiten aus eigener Kraft weiter voranzutreiben und hier in Zukunft noch schneller auf den Markt reagieren zu können.
 

„Durch die im Rahmen des Projektes definierten und realisierten Lieferzeitklassen für unsere Hauptprodukte, können unsere Vertriebsmitarbeiter dem Kunden bereits in der Angebotsphase schnell eine zuverlässige Lieferzeit nennen. Dies ist durch das strukturierte Termingerüst und den jetzt optimierten Prozess- und  Materialfluss möglich.“

Dipl.-Ing. Jürgen Gutekunst, CEO RENA GmbH RENA GmbH
Dipl.-Ing. Jürgen Gutekunst
Geschäftsführer

„Mit der standortübergreifenden Anpassung der Materialbewirtschaftung und des Materialflusses wurden klare Verantwortlichkeiten und Schnittstellen definiert. Die konsequente Neuausrichtung in diesem Bereich bringt uns heute niedrigere Bestände bei doch höherer Bestandssicherheit und Materialverfügbarkeit – eine wichtige Basis für die weitere Verkürzung unserer Durchlaufzeiten.“

Markus-Hummel RENA GmbH
Markus Hummel
Manager Logistics