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Reduzierung des Working Capitals

Success Story bei einem Spezialisten der Bahntechnik

Gegenstand des Projektes war die größte operative Unternehmens-einheit des Geschäftsfelds Weichensysteme unseres Kunden. Dieses Unternehmen produziert Weichen sowie Steuerungs- und Kontrollsysteme für Weichen. Als Grundlage für eine signifikante und langfristige Reduzierung des Working Capitals wurde die STREMLER AG beauftragt, Aktionsfelder zu identifizieren und entsprechende Reduzierungspotenziale zu quantifizieren. Dabei sollte die gesamte Lieferkette betrachtet werden, von der vertrieblichen Auftrags-abwicklung über das Engineering, die Beschaffung unter Einbindung der Lieferanten, die Planung und Steuerung, die Materialbewirtschaftung, die Produktion und Distribution der Anlagen zu den Kunden bis hin zum Forderungs- und Verbindlichkeitsmanagement.

Als Engineering- und Produktionspartner für kundenindividuelle Lösungen befindet sich dieses Geschäftsfeld im Spannungsfeld verschiedenster, oft gegenläufiger, marktseitiger Faktoren. Die besondere Herausforderung des Projektes bestand darin, das Zusammenspiel der vielfältigen Rahmenbedingungen transparent darzustellen und die Auswirkungen und Hebel auf das Working Capital zu identifizieren.

Nach intensiver Analyse zeigte die STREMLER AG mehrere Handlungsfelder auf. Kurz nach Projektstart wurden gemeinsam mit dem verantwortlichen Managementteam davon folgende Themenbereiche priorisiert:

  • Verbesserung der Vertriebsplanung und -prognose an der Schnittstelle Vertrieb, Planung und Operations
  • Optimierung von Einkauf und Beschaffung mit Konzentration auf Wiederbeschaffungszeiten kritischer Komponenten
  • Stärkung des Projektmanagements im Zusammenhang mit der operativen Projektrealisierung

Hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und operativen Umsetzbarkeit wurden Maßnahmen an der Schnittstelle Vertrieb / Planung sowie im Bereich Einkauf und Beschaffung konkretisiert und in den Fokus der Working Capital Reduktion gestellt. Erhebliche Potenziale konnten bei folgenden Working Capital Bestandteilen erarbeitet werden:

  • Deutliche Senkung der Bestände
  • Markante Reduzierung des überfälligen
    Forderungsbestandes
  • Signifikante Reduzierung der Lieferzeiten
    für kritische Komponenten

Die für die Bestandsreduzierung dargestellten Potenziale konnten zu einem wesentlichen Teil bereits während des laufenden Projektes realisiert werden.

Sowohl die quantifizierten Potenziale als auch die konzeptionellen Ansätze dienen als Grundlage und als Zielvorgabe zur Erstellung eines Maßnahmenplanes für die Umsetzung. Darüber hinaus werden auf Basis der Projektergebnisse bereichsübergreifend und auf internationaler Ebene weitere Projekte innerhalb des Geschäftsfeldes zur Reduzierung des Working Capitals initiiert.

 

„Das Projekt mit der STREMLER AG hat uns einen wertvollen Input zur Aufbereitung des Themas "Working Capital" gebracht. Die STREMLER AG hat die vielfältigen Zusammenhänge und Interdependenzen zwischen den einzelnen Working Capital Bestandteilen transparent dargestellt, obwohl dies bei einem derart cross-funktionalen Themengebiet oftmals nicht ohne weiteres möglich ist. Durch die hierbei identifizierten Schwachstellen wurde eine intensive Diskussion über Verbesserungspotenziale ermöglicht. Für diese Erkenntnisse sowie für die daraus abgeleitete Initiierung weiterer Projekte zur Senkung des Working Capital war der externe Anstoß durch die STREMLER AG ein wichtiger Auslöser und Taktgeber. Erwähnen möchte ich auch, dass die Zusammenarbeit mit dem Projektteam der STREMLER AG sehr effizient und professionell verlief, was auch auf den hohen persönlichen Einsatz des Beraterteams zurückzuführen ist.“

Projektleiter Kunde
Assistent des Vorstandsvorsitzenden